GeschichteDie Gebäudegruppe bestehend aus Pfarrkirche, Schloss und Zehntenscheune, ist weitherum sichtbar und gibt Zeugnis von der langen und bewegten Geschichte der Pfarrei Altishofen, die wahrscheinlich bis ins Frühmittelalter zurückreicht.

Nebst Ausgrabungen spricht auch der der Heilige Martin dafür, der zu den ältesten Kirchenpatronen zählt. Damals gehörte die Herrschaft Altishofen den Rittern von Balm.

1274 gründete Rudolf von Balm das Kloster Ebersecken und übergab diesem auch die dem Heiligen Ulrich geweihte Kapelle. Nach dem Mord an König Albrecht I. an dem Rudolf beteiligt war, wurde die Herrschaft Altisfhofen dem Deutschritter-Orden übergeben.

 

1571 kaufte Ludwig Pfyffer dem stark verschuldeten Orden die Herrschaft ab und erwarb damit auch bis 1839 das Kollaturrecht, das Recht die Geistlichen für die kirchlichen Pfründe zu ernennen. Bis heute blieben Dorf und Pfarrei mit dem Namen der Familie Pfyffer, die sich fortan Pfyffer von Altishofen nannten, verbunden.

Zur Pfarrei Altishofen gehörten damals auch Dagmersellen, Buchs, Nebikon, Egolzwil, Wauwil, Teile von Schötz und Ebersecken. All diese Dörfer wurden, mit Ausnahme von Ebersecken, zwischen 1813 und 1967 eigenständige Pfarreien. Nebikon blieb mit Altishofen durch die Kirchgemeinde verbunden.

Die Umrittsprozession an Christi Himmelfahrt, die von allen Pfarreien gemeinsam durchgeführt wird, erinnert noch an den gemeinsamen Ursprung.

Heute zählt die Pfarrei Altishofen rund 1000 Katholiken und Ebersecken 360.

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